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Lernen im Schulcontainer – mehr als nur eine Übergangslösung

Im Zuge des Konjunkturpaketes II wird die Grundschule in der Alzeyer Straße in Köln saniert. Die energetischen Baumaßnahmen umfassen eine Dach-, Fassaden und Fenstersanierung sowie die daraus resultierenden Instandsetzungsarbeiten. Es wurde für dieses Projekt eine Bauphase von 15 Monaten veranschlagt, unter der Voraussetzung, dass jeweils 4 Schulklassen im Wechsel das Bestandsgebäude für einen bestimmten Zeitraum räumen, je nach Renovierungsfortschritt.

Schulcontainer in KölnDadurch kann schneller renoviert werden. Zeit spart Geld und darüber hinaus sind Schüler und Lehrer einem erheblich kürzeren Zeitraum den Schulbeeinträchtigungen durch die Renovierungsarbeiten ausgesetzt.

Die Stadt Köln entschloss sich für das Anmieten eines Interimsgebäudes aus Schulcontainern auf dem Schulhof. Dieses Bauprojekt wurde öffentlich ausgeschrieben und Optirent erhielt nach erfolgter Submission, eines technischen Nebenangebots den Zuschlag als wirtschaftlichste Offerte.

Ein ganzes Gebäude entsteht – Schulcontainer auf 360 m²

Das zweigeschossige Schulcontainergebäude besteht aus 24 Raumcontainern, hiervon 16 Raumcontainer für 4 Klassenräume mit jeweils 60 m² Fläche und den erforderlichen 8 Flurcontainern für die beiden Etagen. Es ergibt sich eine Gesamtgrundfläche von 360 m².

Nach der Auftragsvergabe fanden mehrere Gespräche mit den Architekten des von der Stadt Köln beauftragten Architekturbüros statt, in denen die genaue Position des Interimsgebäudes unter Berücksichtigung der Pausenhofsituation festgelegt wurde. Hier konnte das Unternehmen Optirent aufgrund der langjährigen Erfahrung gute Unterstützung bieten.

Mehr als eine einfache Containervermietung: umfangreiche Leistungen des Unternehmens

Die Leistungen der Firma Optirent umfassten unter anderem die Klärung der brandschutztechnischen Auflagen (Ausführung der tragenden Konstruktionen in der Feuerwiderstandsklasse F30) sowie aller relevanten Sicherheitsausstattungen des Gebäudes, der Gründung der Containeranlage mittels Lastverteilerplatten auf der asphaltierten Schulhoffläche, Erdung der Container mittels Tiefenerder, der Anlieferung der Schulcontainer, Gestellung des Verladekrans, Montage des Gebäudes inklusive der beiden Außentreppenanlagen nach der Schulbaurichtlinie des Landes NRW. Darüber hinaus lieferte das Unternehmen Tafeln und spezielle Beleuchtung. Nach dem Abschluss der Renovierungsphase werden die Schulklassencontainer wieder demontiert und rückstandslos abtransportiert. Die Lieferung des Interimsgebäudes erfolgte termingerecht, nur 6 Wochen nach Auftragserteilung. Die Montagezeit betrug lediglich 3 Werktage bis zur Inbetriebnahme des Gebäudes. 

Die Schüler fühlen sich sehr wohl in den fabrikneuen Schulcontainern, die nun für die nächsten 15 Monate hier im Einsatz sind, Klassenräume, in denen man leistungsorientiert lernen kann.